Samstagnacht, 3.4.2010 – nach schönen Internetstunden nochmal ordentlich Action!

Schon seit ein paar Tagen können wir die Badtür von innen nicht mehr schließen, weil man dann, aufgrund einer fehlenden Klinke, nicht mehr hinauskommen würde. Das ist ja kein großes Problem, denn man kann sie auch nur anlehnen. Aber heute ist der Mela auch noch Klinke außen abgefallen und zwar just in dem Moment, als sie Tür zugemacht hatte. Da war das Bad nun zu. Auf ewig. Das war zumindest ihr Gedanke. Das teilte sie mir im Café Kaldi mit und wir entschieden uns, zur Sicherheit nochmal deren schöne, saubere Klos auszunutzen^^ Zuhause angekommen (es war irgendwann vor 11 Uhr) konnte ich mich jedoch nicht mit dem Gedanken zufriedengeben, das erst morgen von meinem Paps richten zu lassen, sondern musste das selber irgendwie hinkriegen. Also probierte ich ersteinmal diesen viereckigen Stift, der ja das Hauptbauteil einer Türklinke darstellt (neben der Klinke an sich natürlich), mit einer Pinzette herauszuziehen. Das ging ordentlich schief und wir hörten nur den Metallstift auf dem Badezimmerboden klirren… Versaut also. Idee: Wir könnten eine andere Türklinke abmontieren und den Stift daraus nutzen. Gesagt getan. Jedoch ließ dich die untere Schraube der Türklinke meiner Zimmertür absolut nicht bewegen. Und dabei ist so ein stinknormales, qualitativ absolut minderwertiges Frühstücksmesser ein durchaus akzeptables Werkzeug und Schrauberzieherersatz! Naja, die Türklinke der Innenseite ließ sich dann irgendwann abmontieren. Ich nicht nachdenkender Mensch zog jedoch, als die Tür gerade geschlossen war, einfach den Stift heraus – wir waren gerade in meinem Zimmer… Stift mit allergrößter Vorsicht wieder rein, Klinke noch vorsichtiger wieder rauf und hoffen, dass dieser Stift nicht durchrutscht. Denn sonst hätten wir ein wirkliches Problem gehabt. Davor hatten wir wenigstens nur kein Klo und Co. Ein Glück hat das gklappt und wir waren wieder draußen. Meine Tür, bzw. das Teil, was sich in den Türrahmen bohrt, damit so eine Tür zu bleibt, habe zur Sicherheit mit Kreppband zugeklebt, nicht dass die Tür noch irgendwann zu fällt und ich gar nicht mehr heraus komme! Dann haben wir also den Metallstift aus meiner Tür genommen, ihn in der Mitte schön mit zusammengewrimelten Malerkrepp umwickelt (damit er nicht durchrutscht) und ihn in die Badezimmertür gesteckt, Klinke rauf und offen war das Badezimmer wieder! Wir konnten uns also die Zähne putzen, sehr schön nicht wahr?
Das war also unser nächtliches Abenteuer.
Ansonsten sind seit Montag meine Eltern da. Da ist richtig schön, auch wenn es manchmal ein wenig anstrengend ist, Obwohl das nur dann vorkommt, wenn mein Paps mal wieder zu pingelig mit der Sauberkeit ist, die Straßenkinder nicht leiden kann oder meine Eltern einfach nur Fotos machen. Aber eigentlich ist das ok, denn so ist das als Touri halt. Montag war nicht mehr viel los, denn sie kamen erst gegen halb 6 aus dem Flughafen raus, ohne Gepäck, und wir sind dann nur kurz zu mir gefahren um dann zum Hotel zu laufen. Und am Abend waren wir noch beim Italiener essen. Dienstag war ich dann wieder arbeiten und die beiden haben mich gleich besucht und sich alles angeguckt. Kommentar meiner Mutter: „Laura, wie schaffst du das hier eigentlich?“ Tja, ich weiß auch nicht. Sie waren glaub ich, doch schon ziemlich erschüttert. Aber wär wäre das nicht… Abends sind wir dann nch zusammen zum Pashupatinath Tempel gegangen um danach zum Flughafen zu laufen, um endlich das Gepäck zu kriegen. Nach einer Stunde warten, hatten wir es dann endlich… Damit waren meiner Eltern dann glücklich und wir sind noch im OR2K essen gewesen. Auf dem Weg zum Tempel find es übrigens zu regnen an, aber nicht all zu doll. Aber als wir gerade den Flughafen erreichten, da ging ein Gewitter los! Hammer! Laut und helle und große Blitze und ein Regen! Wassermassen! Und genau das gleiche Wetter hatten wir am nächsten Tag noch einmal, jedoch waren wir ein Glück schn davor in der FreakStreet und während des Regens größtenteils im Café Kaldi. Auch wenn ich, dadurch, dass ich meine Eltern abgeholt habe, doch ziemlich nass geworden bin… Am Donnerstag dann waren die beiden bei Swayambu und ich hab sie nach der Arbeit vom Hotel abgehol, um mit ihnen zu Crazy Burger zu gehen, und dann noch ne Weile durch Kathmandu zu latschen, wobei sie jetzt endlich den Durbar Square und den Shop gesehen haben. Heute haben wir uns dann den Durbar Square von Patan angeguckt, da war die Mela auch mit. Und dann hab ich heute für meine Eltern noch Milchtee gekocht und hab sie zu unserem Local geschleppt, wo es ihnen erstaunlich gut gefallen hat! Ja, soweit meine Woche bisher.
Am Sonntag gehts nach Pokhara, da freu ich mich schon sehr drauf. 3 Tage dort. Ansonsten finde ich es echt sehr sehr schön, dass meine Eltern gerade hier sind. Es tut einfach gut, sich mal bei Mama ausheulen zu können. Also ich zumindest brauche das manchmal.

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2 Kommentare zu „Samstagnacht, 3.4.2010 – nach schönen Internetstunden nochmal ordentlich Action!

  1. Hallöchen Laura + Eltern 🙂
    Wir senden euch schöne Ostergrüße aus Greifswald und wünschen euch ein schönes Osterwochenende!!!
    Marias Zimmerumzug ist vollbracht und pünktlich zu Ostern konnten wir das Chaos soweit beseitigen, dass die Osterdeko auch als solche zu erkennen war 🙂
    Noch ein paar angenehme Tage in Nepal für euch,

    schöne Grüße,
    die gesamte Familie Forbrig

  2. Liebes Lauralein…selbst im doch so verhältnis nahe gelegenen München möchte man sich gerne bei Mama ausheulen…besonders wenn man Schlüttelfrost und Fieber hat, so wie ich gerade…dann hilft es schön sehr, wenn jemand einen Tee ans Bett bringt und übers Köpfchen streichelt. Ohje.
    Pass auf Dich auf und lass Deine Eltern Touris sein. Wenn ich am Wochenende immer in Berlin bin, komm ich mir auch schon ein bisschen so vor…
    Viele liebe Grüße

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