Montag, 31.05.10, 18:49 – toller Hanf, noch tollere Hunde und die tollsten Freundinnen

Toller Hanf:

Die besagte Pflanze spriesst hier angeblich überall an Straßenrändern und -ecken. Das wird zumindest in allen Reiseführern gesagt. Dabei stimmt das gar nicht, dachte ich aufgrund meiner Erfahrung bisher. Bis auf den Hanfbaum und die Hanfsträucher auf dem Land hab ich davon noch nicht viel gesehen. Jetzt aber! Direkt vor unserem Haus! Beweisfotos gibt es selbstverständlich auch =D


Exkurs:
Heute habe ich Kilians Projekt besucht. Er arbeitet bei CWISH, eine schon mehrfach auch international augezeichnete Organisation, die größtenteils im Bereich Bildung, Sexual Child Abuse, Child Domestic Workers arbeitet. Sauberes Büro, respektvoller Umgang miteinander und alles sehr ordentlich und organisiert! Genau das Gegenteil von meinem Arbeitsplatz^^
Und nun zu unseren noch tolleren Hunden:

KAALO: Unser ehemaliger Hund. Wurde als kleiner, kranker Welpe von Yasmina und Milena angeschleppt (am Tag meiner Abreise nach Deutschland) und kurzerhand zum WG-Hund erklärt. Er hatte eigentlich immer Würmer, ich habe ihn nicht sonderlich geliebt. Nach Weihnachten hat Andrea, die ihm innerhalb von 3 Tagen Platz, Bleib, Rolle usw. beigebrachte hat, ihn mit nach Dolakha mitgenommen (aufs Land) und da ist er dann anch 2-3 weiteren Wochen weggelaufen. Wir haben ihn für tot erklärt, aber Yasmina hat die Hoffnung für ihren Schatz natürlich noch nicht aufgegeben.

BUNJI: Der Hund von Rike und Bipin, deutscher Schäferhund, lebte über uns. Leider habe ich erstens nur Welpenfotos von ihm und zweitens ist er gar nicht mehr hier sondern mittlerweile in Deutschland. Sein Name bedeutet übrigens „Herr des Dschungels“, Bun ist der Dschungel und ji der höfliche Anhang, was einem Herr oder Mister bei uns entsprechen müsste.

FISHBONE: Fishbone ist immer auf dem Weg von Thamel nach Hause mit uns mitgelaufen, springt dauernd an einem hoch und um einen herum. Ihren namen verdank sie ihrer Wendigkeit, es sieht immer aus, als hätte sie keine Wirbelsäule. Zwischendurch ist sie sogar ganz nach Khusibu gezogen und lag imer vor unserem Haus im Schatten herum und wartete auf uns und brachte uns dann immer bis zum Bus oder so =) Leider hat letzte Woche ein Mann aus dem Nachbarhaus einen Knüppel genommen und Fishbone zusammengeschlagen, aus welchem Grund auch immer. Sie lag ganz friedlich herum, wie immer… Er hat sie oft am Kopf getroffen, daher hat sie dort sehr stark geblutet. Sie wohnt jetzt wieder in ihrem alten Viertel, aber es geht ihr mittlerweile wieder besser, sie läuft schon wieder herum und lässt sich gut streicheln. Allerdings ist sie jetzt auf dem rechten Auge blind und hält den Kopf immer schief. Was ein Arschloch von Mensch!

WURST: Diese Hundedame ist alt, fett, klein und kurzbeinig, deshalb Wurst. Selbstverständlich „Wuääst“ ausgesprochen (nur von mir). Die Dame liegt immer um die Ecke herum, bewegt sich tagsüber so gut wie gar nicht, nachts ein bisschen und rennt uns (soweit das ihre Beine zulassen) auch schonmal entgegen oder hinterher. Sie mein absoluter Liebling und durfte letzens sogar ein Dritteln meines Burgers fressen. Und Wurst ist immer da, die anderen Hunde dagegen sind zwischendurch auch mal weg. Sie nie, was daran liegen dürfte, dass sie sich so schlecht bewegen kann. Oder uns so sehr liebt^^

ROBUSTY: Er wohnt irgendwo hinter unserem Haus, man sieht ihn nicht so oft. Er ist ziemlich groß und sehr massiv, wenn man dieses Wort für einen Hund benutzen kann. Deswegen auch der Name, sehr robust halt.

MADAME: Sie ist die beste Freundin von Wurst und mag niemanden. Außer mich manchmal. Aber nur gelegentlich.

MOONBOOT: Den Namen haben wir uns erst gerade ausgedacht, denn dieser Hund hat die mittlere Hundegröße, wie Madame, aber weiße Pfoten und Unterschenkel (kann man das so sagen) und eine weiße Schwanzspitze. Sehr sehr süß und begrüßt und wie alle anderen auch immer nachts, wenn wir nach Hause kommen (also ab 10 Uhr).

BÄRENHUND: Ich habe ihn selber nie gesehen, er ist eine Legende, sieht aber angeblich mehr wie ein Bär als wie ein Hund aus. Johnny und Yasmina dagegen kennen ihn und beschreiben ihn so: „Er weiß um seinen Charme Bescheid und ist leicht arrogant“.

JIBLO: Die alte Organic-Shop-Hündin. Wurde für 6 Monate von Bunji verdrängt, aber ist jetzt wieder die Shop-Hündin.

YODA: Anderer Hund, der viel bem Organic-Shop abhängt. Er hat Yodas Kopfform und eine kleine runde Stelle auf dem Kopf, wo die Haare ganz kurz sind.

Und nun noch zu meinen allertollsten Freundinnen:
Ich muss hier mal meinen Stolz herausposaunen und ordentlich protzen^^ Ich nenne jetzt keine Namen, aber meine eine Freundin hat die Sporteignungsprüfung der Leipziger Uni bestanden (man muss alles bestehen, nicht wie in Köln, wo man ein Defizit haben darf) und meine andere Freundin hat es in die zweite Runde der Eignungsprüfung der Universität der Künste in Berlin geschafft (da kommen nur 5% der Bewerber rein)! Ja, darf ich da stolz sein??? Muharhar!

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Ein Kommentar zu „Montag, 31.05.10, 18:49 – toller Hanf, noch tollere Hunde und die tollsten Freundinnen

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