Tag 1 bis 6

Heyho nach Hause!

Es war eine abenteuerliche Reise bisher.

Kleine Anmerkungen:
1) Ich werde keine Bilder hochladen koennen, denn ich bezweifle, dass ich hier PCs mit SD-Karten-Leser finde.
2)Fuer falsche oder fehlende Buchstaben ein kleines sorry, ihr wollt nicht auf diesen Tastaturen hier tippen 😉
3) Wundert euch nicht, wenn Blgartikel vorzeitig enden – loadshedding gibt auch hier in den kleineren Staedten von Nepal.

Tag 1 – okay, nur der Flug

Maika und Sindy hatten mich noch zum Flughafen gebracht und schon war ich auf dem Weg. Ich kann es uebrigens nur jedem empfehlen mir erstens Turkish Airlines und zweitens ueber Instanbul zu fliegen, denn der Flughafen ist voll schoen (vier verschiedene Bodenbelaege!) und es gibt sehr leckeres Essen.
Planmaessig sollte ich um 04:00 Freitag landen, wirklich raus aus dem Flughafen war ich aber erst um 05:00. Da ich ja noch nicht wusste wohin mit mir und mein Bus nach Amritsar erst abends ging, hab ich mal den Deutschen hinter mir im Flieger gefragt,ob es denn am Fluhafen gleich eine Metrostation gaebe. Gab es zwar, aber der Herr (Igor, Bauingenieur, lebt seit 2010 sehr viel in Delhi) wollte mich dann nicht allein ins naechtliche Delhi lassen (ich haette ja noch gewartet, bis hell wuerde), und so nahm er mich in seinem Auto mit und besorgte mir ein fuer meine Verhaeltnisse eher teures Guesthouse. Naja, fuer ungefaehr 16 Euro konnte ich also neben Maesekoetteln duschen und schlafen.

Tag 2

Da ich netterweise erst 16:00 auschecken musste, nutzte ich das auch aus und schlief bis 15:00. Mit der Auto-Riksha zur nachsten Metrostation ud von dort aus zum Connought Place, dem einzigen Platz in Delhi, den ich noch einigermassen kannte.  Zur Sicherheit hab ich dann erstmal bei McDonalds gegessen, wollte meine Magen und Darm nicht gleich ueberfordern und hatte schliesslich eine naechtliche Busfahrt ohne Klo vor mir. Mc Spicy Paneer Wrap mit Pommes und Cola gabs. Naja… Nachdem, ich mir noch ein Buch gekauft hatte, lies ich mich von dem netten Sikh Bobi zum Red Fort abfahren, denn da sollte in 3 Stunden mein Bus anfahren und ich hatte nichts besseres vor.. Bobi war ein netter Kerl und gab sich sehr viel Muehe den genau richtigen Platz fuer mich zu finden. 🙂 Nach 3 Stunden Warterei also kam endlich mein Bus und mir wurde meine Schlafkoje zugewiesen. Das Kopfteil knarrzte sehr laut, unter meinem Polster lag eine Metallstange und der Bus war natuerlich nicht geheizt. Ich sag euch, die Naechte sind grad noch einfach nur arschkalt! Was waren das, 5 Grad?  Ich habe zumindest gefroren. Sehr. Konnte aber ein bisschen schlafen. Dank 2 Pullovern und geklauter Flugzeugdecke.

Tag 3

Um 9:00 anstatt geplant 06:40 erreichte der Bus Amritsar. Auf dem Weg dahin fuhren wir an Autohaeusern von Mercedes, VW, Hyundai und Skoda vorbei. Irgendwie strange. Beim Aussteigen bemerkte ich ein weisses Madel und fragte sie, ob wir vllt zusammen zum goldenen Tempel gehen wollen, falls die auch hin will. Es stellte sich heraus, dass sie, Lisa, mit Leo unterwegs war und die beiden deutsche Freiwillige in Delhi sind. Wie schoen! Wir machten uns also zu dritt auf die Suche nach dem goldenen Tempel und fanden auch die kostenlose Unterkunft. Sachen abgestellt und frisch geduscht gings nun Tempel-gucken, kostenloses Pilgeressen-verzehren und die Stimmung geniessen. Nachdem wir noch ein bisscen durch die Stadt geschlendert waren (und ich mir meinen Heiratsring gekauft hatte) nahmen wir uns ein shared-taxi zur indisch-pakistanischen Grenze um uns das tagtaegliche Spektakel dort anzusehen. Der Taxifahrer versicherte mir hoch und heilig, dass wir um 18:30 wieder zurueck sein wuerden und ich meinen Zug nach Moradabad um 18:45 kriegen sollte. Das wurde natuerlich knapper als knapp, um 18:47 erreichten wir in den Bahnhof und ich schaffte es tatsaechlich noch, in den schon anfahrenden Zug hineinzuspringen. Ha! Die ueberpatriotische Show an der Grenze war uebrigens sehr lustig, ich musste sehr viel lachen. Googelt das mal, wenn ihr Spass haben wollt!

Tag 4

Nach einer mal wieder recht kalten Nacht im Zug kam ich um 05:00 in Moradabad an. Keine sehr symphatische Stadt. Naja, nach 2 Chais zum Aufwaermen klapperten auch endlich meine Zaehne nicht mehr und ich machte mich – noch im Dunekln – auf die Suche, nach einem Laden, der mir ein Busticket Richtung nepalesische Grenze verkaufen konnte. Ich wurde aber nicht fuendig und so studierte ich nochmal meine paar Reisefuehrerkopien, die ich mitgenommen hatte. War auch keine wirklich passende dabei. Also wollte ich erstmal warten, bis es es hell wuerde um mich dann durchzufragen. Dazu kam es aber nicht mehr, Mayank sprach mich an. Inder (was eine Ueberraschung xD), 27, arbeitet in Delhi und fragte mich, ob er mir helfen koenne. Nach einer etwas laengeren Diskussion inklusive Chai und Omelette entschieden wir, dass ich erstmal mit ihm zu seinen Eltern fahren und er mich spaeter bis zur Grenze bringen wuerde. Gesagt getan. Nach ca 2 Stunden Busfahrt kamen wir also bei seiner Familie an, wurden natuerlich erstmal von seiner Mama verkoestigt und ich konnte  ein Bad nehmen. Fuer alle, die Indien noch nicht kennen: Ich rede nicht von einer Badewanne sondernvon einem Eimer mit warmen Wasser. Das war schoen! Spaeter entschieden wir, dass wir es wohl an diese tg ncht mehr bis zur Grenze schaffen wuerden, zumindest nicht so, dass die Bueros, bei denen ich mich ein und ausstempeln lassen muss, noch offen haetten. Also wollten wir bis Tanakpur, um dort in einem Guesthouse zu uebernachten und am naechsten Morgen zur Grenze zu fahren. Es kam allerdings eine Stunde lang kein passender Bus vorbei, also nahmen wir lieber einen nach Kashipur um dann dort wieder umzusteigen. In Kashipur warteten wir wieder eine Stunde bis ein bus nach Tanakpur kam, der war allerdings brechend voll. Also wirklich wirklich voll. 5 Stunden stehen? War mir egal, ich wollte nur weiter, was weiss ich, wann der naechste Bus kommen wuerde? Und dieser hier hatte schon anderthalbstunden Verspaetung gehabt. Also bin ich da rein und hab mich daher schnell mal von Mayank getrannt. Tu mir ja echt leid, aber… Naja. Auf dem Weg nach Tanakpur begegneten wir uebrigens einer Menge (ich rede von hunderten) Pilgern, die alle mit grossen bunten Dingern, die sie auf ihren Schultern trugen, bis zu 200 km zu einem besonderen Tempel pilgerten. Da am Tag darauf Shivaratri war, muss es wohl deshalb gewesen sein. In Tanakpur kam ich dann irgendwann gegen 20:00 an. Hab mal wieder nur ein teures Guesthouse gefunden, naja, die haben halt oft nur Doppelzimmer. Aber nach 2 Naechten nacheinander in Zuegen und Bussen war so ein bett, egal zu welchem Preis, wuuuuunderbar.

Tag 5

Um 9 aufgestanden – um 10 ausgecheckt – um 11 im Bus nach Banbasa. von dort aus mit der Fahrradriksha bis zur Grenze. Und nebenbei ein Hoch auf meine Outdoorkamera, die ist mir aus der Riksha gefallen und funktioniert immernoch praechtig 😀 Ja, so ein Teil ist das Richtige fuer Laura 😉
Das Grenz-Stempel-Ausfuell-Gehabe ist hier seeehr angenehm, hier kommen anscheinend sehr selten Weisse vorbei. Sowieso, seit Moradabad war ich eine wirkliche Attraktion. Aber es ist schoen, wieder in Nepal zu sein. Endlich kann ich mich einigermassen verstaendigen. Hab mir auch gleich nen ordentlichen Sonnenbrand zugezogen… Mein Zmmer hier im Guesthouse ist aber super, ganz oben, also an der Dachterasse. Nachdem ich das Zimmer dann erstmal gefagt und meine Klamotten und mich gewaschen hatte, gings auch gleich besser. Hatte mich sogar noch auf die Suche nach einem CyberCafe gemacht, aber dann war bald loadshedding….

Tag 6

Erstmal ordentlich ausgeschlafen. Und dann auf den Weg gemacht um 1. eine neue Kurta zu kaufen (ich brauch was mit langen Aermeln), 2. Sonnencreme zu kaufen und 3. ins Internet zu gehen und endlich ein paar Mails und diesen Blogeintrag zu schreiben.

Ich werde noch 2 weitere Naechte hierbleiben und mich dann auf den Weg in die naechste Stadt machen. Bis die Tage!

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2 Kommentare zu „Tag 1 bis 6

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