EILC – Erasmus Intensive Language Course

Ich bin ja bekanntlich schon jetzt hier in Núpur um Isländisch zu lernen. Der Intensivkurs geht über 3 Wochen und ist ganz angenehm aufgebaut.

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Hotel Núpur – hier befinden sich ca. 80 Student_innen und lernen Isländisch

Generell werden wir hier wochentags morgens und mittags verpflegt, abends und am gesamten Wochenende müssen wir jedoch fürs uns selbst kochen. Unter der Woche haben wir jeden Tag 3 Stunden Unterricht in Gruppen von ca. 20 Menschen. Die Unterteilung scheint einerseits etwas mit den Sprachqualitäten, die wir schon mitbringen, zu tun zu haben, andererseits mit dem, was wir selbst angegeben haben. Ich bin der der zweiten Gruppe von vieren, wobei Gruppe 1 die blutigsten Anfänger und Gruppe 4 die talentierten Anfänger sind.

Nachmittags gibt es 3 bis 4 mal die Woche electives, also Kurse, aus denen man frei wählen kann. Wir müssen insgesamt schon eine bestimmte Anzahl belegen, aber trotzdem steht es uns frei, auch mal blau zu machen. Einige der electives sind in Ísafjörður, der „Hauptstadt“ der Westfjorde, zu der wir erst mit dem Bus gefahren werden müssen. Gestern haben wir eine kleine Tour durch das Örtchen bekommen, sehr sehr süß. Diese endete in der Music Hall, in der wir dann eine Stunde gesungen haben. Mir macht ja singen sehr viel Spaß, auch wenn ich mich wohl nicht immer so schön anhöre (Zitat Vater: „Schlecht singen konnte Laura schon immer gut.“). Der Chor wird noch öfter stattfinden (zählt auch als elective), da freu ich mich drauf.

2 mal pro Woche wird abends ein isländischer Film gezeigt und anschließend darüber gesprochen (zählt auch als elective). Gestern haben wir uns „101 Reykjavík“ angesehen, gefiel mir sehr! Ein bisschen strange, aber empfehlenswert!

1 bis 2 mal pro Woche hält der Bus abends auf dem Weg zurück von Ísafjörður nach Núpur an Bónus, dem billigsten Supermarkt hier in der Nähe. Da müssen wir also für die nächsten Tage und das Wochenende einkaufen. Trotzdem recht teuer und ich habe gestern, wie ich das halt immer so mache, viel zu viel eingekauft. Aber ein großer Teil davon ist sehr haltbar, den kann ich also mit nach Bifröst nehmen. Auf unserem Flur mit 4 Zimmern und insgesamt 10 Mädels haben wir verabredet, dass jeden Abend – Wochenenden ausgenommen – ein Zimmer für alle kocht. Gestern bekamen wir Nudeln mit Tomatensoße, heute wird mein Zimmer Käsespätzle machen.

Die Wochenenden sind frei, aber natürlich werden Aktivitäten wie wandern, kajaken, Islandpferde reiten und Co angeboten. Ich werde am Sonntag wohl den höchsten Berg hier im Umkreis besteigen. Das wird – ähm – ein Spaß.

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