Karlstad: Auch süß

Nach Karlstad wollte ich trampen – das erste Mal auf dieser Reise. Dank dem hitchwiki wusste ich von einer guten Stelle um loszutrampen, auch wenn es ein wenig kompliziert war hinzukommen (Tram, Schienenersatzverkehr und eine halbe Stunde laufen). Innerhalb von 15 Minuten hielten drei Menschen an, aber erst der letzte fuhr bis nach Karlstad durch. Bei dem fuhr ich dann mit, auch wenn es mit der Zeit echt merkwürdig wurde. Nach der Hälfte der Strecke machte der Herr sich erstmal einen Joint an und meinte mir zu erklären, dass normale Zigaretten ja viel schlimmer seien (auch beim Autofahren). Ähm, ja sicher… Nunja, da er diese Tour aber jedes Wochenende fuhr und augenscheinlich noch lebte, wollte ich nun auch nicht mitten auf der Autobahn aussteigen. Als dann allerdings noch die creepige Frage kam, ob ich ihn nicht gerne küssen möchte, freute ich mich umso mehr auf die Ankunft. Aber eigentlich finde ich das ja sehr gut, wenn man vorher nachfragt. Sollte ich mir für westliche Länder doch auch noch einen Fake-Ehering zulegen?

Schlafen durfte ich die Nacht im Haus des Vaters des Freundes einer Freundin, die ich in Island kennengelernt hatte. Wir haben uns am Abend am Wasser noch eine Chinapfanne für läppische 8 Euro gegönnt und den Abend auf dem Sofa mit dem Bourne-Ultimatum ausklingen lassen.
An Tag darauf habe ich Karstad wie immer auf dem Rad erkundigt und die meiste Zeit im Stadtpark verbracht, der einen wundervollen Naturwanderweg und -steg hat.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s