Popayán: klein aber fein im Süden Kolumbiens

Ein Lama frisst den Busch

8 Stunden mit dem Bus südlich von Cali befindet sich der kleine Ort Popayán, der auch „die weiße Stadt“ genannt wird. Alle Häuser in der Innenstadt sind weiß, da es tatsächlich verboten ist, sein Haus in einer anderen Farbe zu streichen.

In Popayán verbrachten wir drei Nächte. So wie in Cali hatten wir auch hier wieder Tage eines Festivals erwischt, nämlich den Blanco y Negro Carnival. Neben Paraden, von denen wir auch eine gesehen haben, besteht dieses Fest hauptsächlich aus jungen Menschen, die sich mit Mehl oder Schaum bewerfen. Für die meisten, die nicht selbst Schaum aus Spülmittel und Wasser herstellen, gibt es Dosen zu kaufen, die auf Knopfdruck Schaum versprühen. Als Gringo hat man natürlich einiges abbekommen, auch wenn man gar nicht mitgespielt hat. Ich finde Schaum aber wesentlich angenehmer als Wasser wie an Holi in Kathmandu, da man nicht so durchnässt wird und weniger Spuren davonträgt.

An unserem ersten ganzen Tag in Popayán (wir reisen mittlerweile eigentlich immer tagsüber, da es sicherer ist) hat uns ein junger Couchsurfer eine Tour durch seine Stadt gegeben. Ein paar seiner Freunde waren dabei und es hat sehr viel Spaß gemacht. Dank des Karnevals waren aber leider alle Museen und Kirchen geschlossen.
Am zweiten Tag haben wir über das Hostel einen Ausflug in die Berge zu heißen Quellen gemacht. Der Weg wieder runter (1000 Höhenmeter auf 30 km Strecke) hat aber mehr Spaß gemacht, da wir den mit Mountainbikes gefahren sind. Und es ging zwischendurch auch mal bergauf, ja.

Eine schöne Stadt also!

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