Kopenhagen: zu Recht als Fahrradstadt berühmt!

Kopenhagen hat mich schwer begeistert. Und das, obwohl ich zwei Nächte in meiner Hängematte in einer Skatehalle (eigentlich mehr  Bretterverschlag als Halle) mit Überresten von Bier- und Grasgeruch (okay, ist nicht so ungewohnt, aber ich schlafe dabei selten) in der Nase verbracht habe. Geduscht habe ich nur einmal in einer Art Sauna für 3,50 € und Klos habe ich mir in Cafés und Einkaufszentren gesucht. Jetzt sitze ich in Göteborg in einem Treppenhaus und warte darauf, dass der Mensch, der mich für die Nacht aufnehmen wird, nach Hause kommt. Dusche! Waagerechte  Schlafgelegenheit in einer echten Wohnung! Yeah!

Aber nun zur Fahrradstadt Kopenhagen.
1. Fahrradwege sind geteert, nicht von Einfahrten unterbrochen und breit genug, dass man gut überholen kann.
2. Die Ampeln sind auf einigen Stecken auf Fahrräder ausgelegt,  d.h. man hat bei 20km/h eine grüne Welle. Das wird einem auch zwischendurch durch Lichter an den Seiten angezeigt und ist extra ausgeschildert.
3. Radfahrer*innen halten sich an Regeln und rote Ampeln. Das macht auch viel mehr Spaß, wenn man so sehr auf der Straße respektiert wird.
4. Die Chancen auf einen Unfall mit einem Auto sinken rapide, da der Fahrradweg auf der Straße, aber ein Stück von der Fahrbahn abgesetzt, ist und Autos an Ampeln nur dann grün haben, wenn Räder  nicht geradeaus dürfen.
5. DIE FAHRRADBRÜCKE! (Video kommt später)

Es ist nur fair zu sagen, dass viele Probleme mit Fahrradwegen bei uns von Baumwurzeln herrühren und das Problem gibt es in Kopenhagen aufgrund von nicht vorhandenen Bäumen an den Straßen nicht. Und Bäume sind schon was Schönes.

Und hier noch ein bisschen mehr Kopenhagen.
Ja, selbstverständlich habe ich ein Hotdog gegessen. Zwei mal sogar. Ja, mit Fleisch. Und ja, alles bio 😉

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Nächste Stationen: Hamburg, Kopenhagen

Noch ein Eis in Siegen mit lieben Menschen gegessen und sich eine Karawane aus alten Traktoren angeguckt, schon ging es weiter.

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Am Sonntag Abend kam ich in Hamburg an und hatte auch gleich eine Schlafgelegenheit bei einem guten alten Freund. Selbstverständlich gab es Fischbrötchen und eine kleine Hafenrundfahrt (mit dem ÖPNV).

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Gestern machte ich mich dann auf nach Kopenhagen.

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Hat auch alles gut geklappt, um circa 18 Uhr war ich da. Nur leider hatten mir alle Bekannten und auch angeschriebenen Couchsurfer abgesagt… Damit hatte ich noch keine  Schlafgelegenheit und auch das Hostel, in dem meine Mitfahrgelegenheit schlief, war mir zu teuer (40€ für ein 8er-Zimmer, ähm, nein).
Also machte ich mich auf die Suche nach einem Schlafplatz bzw. gute Stelle für meine Hängematte. Am Ende landete ich in der Skatehalle in der Christiania (mal bitte kurz googeln, wer noch nichts davon gehört hat), denn zugekiffte Leute sind bekanntlich immer sehr nett und unkompliziert.

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Mit der Dusche heute morgen musste ich bis 12 Uhr warten, denn erst dann machte das Badehaus auf.

Nun erdkunde ich Kopenhagen auf dem Fahrrad, die Fahrradwege sind soooo geil. Ein Fahrrad habe ich auch in der Christiania bekommen, da stand halt eins unangeschlossen rum. Und ich bringe es ja heute Abend wieder.