Kuélap – der kleine Bruder Machu Picchus

Die nächtliche Busfahrt von Chiclayo nach Chachapoyas war interessant. Bereits am Anfang wurden Tüten ausgegeben, wie Kotztüten im Flugzeug. Und wir dachten uns noch, dass es ja wohl nicht so schlimm werden könnte. Falsch gedacht, so einige haben gekotzt, besonders in den letzten Stunden, in denen es durch die Berge ging. Nicht lecker, aber für die Betroffenen sicher schlimmer. Außerdem konnte ich echt gut schlafen.
Dafür überzeugte Chachapoyas aber sehr, ein wunderhübsches Städtchen! In der Nähe gibt es sehr viel zu erkunden, jedoch hatten wir durch unseren straffen Zeitplan nur für die Kuélap-Ruinen Zeit. Bzw. ich, denn Oli war krank.

Der Ort Chachapoyas heißt so, weil in der Gegend die Chachapoyas gelebt haben. Diese haben dann auch Kuélap gebaut, eine religiöse Stätte oben in den Bergen, in der bis zu 3000 Menschen gelebt haben. Die Chachapoyas haben runde Häuser gebaut, Meerschweinchen gehalten (und natürlich gegessen) und ihre Familienmitglieder im eigenen Haus beerdigt. Die Inka kamen da auch irgendwann an, das kann man an den wenigen rechteckigen Häusern erkennen.

Die Kuélap-Ruinen beeindrucken sehr und sind noch nicht so bekannt wie Machu Picchu, daher ist es dort wesentlich entspannter.

Da Oli krank war und aber das Pärchen, mit dem wir ein bisschen gereist sind, auch in Chachapoyas war, bin auch mal zu denen ins Hostel gegangen. Und wie es der Zufall auf dieser Welt will, traf ich dort eine Engländerin wieder, die ich in meinem Semester in Island kennengelernt hatte! Einfach so! Es war schön, dann mit ihr zusammen Kuélap zu erkunden.

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Chiclayo – erste Prä-Inka-Ruinen an der Küste im Norden Perus

Schon morgens in Loja hatten wir ein anderes Pärchen getroffen, dass eine ähnliche Reisroute wie wir hatte, so dass wir ein paar Tage miteinander unterwegs waren.

In und um Chicago haben wir zusammen Museen und archäologische Stätten besucht. Chiclayo war damit der Anfang von vielen vielen Ruinen.

Es ist wirklich beeindruckend, was für Kulturen schon vor den Inkas an so vielen Orten gelebt haben. Wie sie gebaut und gelebt haben und was man davon heute noch alles sehen kann! Sicher könnte man noch mehr sehen, wären die Spanier nicht gekommen und hatten ihre Mission so erfolgreich durchgeführt.

In vielen Museen darf man leider keine Bilder machen.